Wir führen Sprunggelenksoperationen (oberes, unteres), Rückfuß-, Mittelfuß- und Vorfußoperationen in endoskopischer, minimalinvasiver und offener Technik durch.

Folgende Operationen werden in unseren Kliniken durchgeführt:

Sprunggelenke (oberes, unteres) 

  • arthroskopische Operationen
  • Kapselbandverletzung(en)
  • Kapselbandinstabilität(en)
  • knöcherne Verletzung(en)
  • knöcherne Verletzungsfolge(n)
  • Sehnenriss(e)
  • Sehnenüberlastungsschäden
  • Sehnenentzündung(en)
  • Korrektur(en) von unfallbedingter/unfallbedingten Fehlstellung(en)
  • Endoprothese
  • Gelenkversteifung
  • Rheumaorthopädische Eingriffe

Rückfuß/Mittelfuß 

  • Sehnenriss(e)
  • Sehnenüberlastungsschäden
  • Sehnenentzündung(en)
  • Korrektur(en) von Fußfehlstellung(en)
  • Fußfehlstellung(en)
  • Eingriffe bei Gelenkverschleiß
  • Fersenerkrankung(en)
  • Nervenengpasserkrankung(en)
  • Rheumaorthopädische Eingriffe

Vorfuß 

  • Korrekturoperationen (1. - 5. Strahl)
  • Eingriffe bei Gelenkverschleiß (Arthrose Großzehengrundgelenk)
  • Endoprothetischer Ersatz Großzehengrundgelenk
  • Zehendeformität(en)
  • Nervenerkrankung(en) (Morton Neuralgie)
  • Rheumaorthopädische Eingriffe

Die Last mit den Füßen 

– aktuelle Lösungen von Hallux valgus – Beschwerden


Einführung

Wir leben auf freiem Fuß, doch sperren wir unsere Füße meistens ein. Verstecken sie in der Dunkelheit in Socken, Nylonstrümpfen und engen Schuhen, trampeln mit dem bis zu siebenfachen Gewicht des Körpers auf Ihnen herum und wundern uns, wenn sie schwitzen, schmerzen und uns mit Hornhäuten und Hühneraugen quälen. Doch das haben unsere Füße nicht verdient, denn sie sind eine technische Meisterleistung der Natur: ein Fuß besteht aus 26 Knochen, 31 Gelenken, 29 Muskeln, 50 Bändern und rund 500 Venen, Adern, Kapillaren und unzähligen Nervenenden.

Abb.
Vorfuß

Fußformen

  1. Ist die große Zehe die längste Zehe, spricht man in der Medizin vom ägyptischen Fuß. Dieser gilt als die häufigste Form; rund 60 % der Menschen haben diese schräg abfallende Linie im Bereich der Zehen.
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Ägyptische Fußform
  1. Als Carrè oder quadratischer Fuß wird der Fuß bezeichnet, dessen Großzehe und die danebenliegende 2. Zehe gleich lang sind – als wären die Zehenspitzen auf gleicher Höhe abgeschnitten.

  2. Wenn die 2. Zehe dominant ist und somit länger als die Großzehe sprechen wir von der griechischen Fußform, die bei nur 15 % der Menschen zu finden ist.
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Griechische Fußform

Hallux valgus

Die Behandlung der weitverbreiteten Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus) wird häufig als wenig erfolgsversprechend und schmerzhaft betrachtet. Häufig stützt sich diese Fehleinschätzung auf Erfahrungen aus dem eigenen Bekanntenkreis. Die Operation gehört zweifelsohne zur anspruchsvollen Chirurgie, die viel Übung und Erfahrung verlangt.

Ursache

Die Zehenfehlstellung als Folge von zu engen Schuhen entsteht, wenn diese die große Zehe in eine unnatürliche abgewinkelte Lage zwingen. Die Großzehe wird ständig nach innen gedrückt. Mit der Zeit geht die stabilisierende Kraft der Muskulatur und Bänder verloren, die die Zehe gerade richtet. Der Mittelfußknochen weicht nach außen und bildet das schmerzhafte "Überbein", den "Ballen".

Foto
Foto / Abb.
Vorfußfehlstellung

Therapie

Entfernung von Knochen- und Gelenkanteilen (resezierende Verfahren) sind wegen ihrer Endgültigkeit nur alten Patienten und Rheumatikern vorbehalten.Moderne Operationstechniken erlauben die genaue Wiederherstellung der Fußanatomie, wie sie vor der Hallux valgus-Deformität bestand.Der schräg stehende und nach außen drückende Mittelfußknochen muss dabei wieder begradigt und in anatomisch korrekter Form stabilisiert werden. Die Großzehe steht dann wieder gerade auf dem Mittelfußknochen und entfaltet ihre volle Stützfunktion. Dadurch verschwinden auch die Überlastungschmerzen an der Fußsohle.

  1. Methode
    V-förmige Osteotomie = Chevron Osteotomie
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V-förmige Osteotomie
  1. Methode
    Basiskeilosteotomie, ggf. mit Verkürzungsosteotomie der Mittelfußknochen 2-4
Abb.
Basiskeilosteotomie

Ergebnis

Foto

OM Flyer 

Om-Flyer: Starke Füße -
Basis der gesamten Körperstatik

Artikel 

Artikel:
Immer auf gutem Fuß
C.-H. Hartwig

Veröffentlicht in Zeitschrift:
Vital, Juli 2005
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