Fast jeder Mensch verspürt ab und zu ein Ziehen im Kreuz oder einen verspannten Schulter-Nackenbereich.

Ist der Rücken wirklich "krank", wenn er schmerzt?
Was ist ein "gesunder" Rücken? 
Was kann man tun, um Rückenbeschwerden vorzubeugen?

Es ist falsch zu glauben, dass der Rücken gesund ist, solange man ihn nicht spürt. Auch ein anatomisch gesunder Rücken kann schmerzen. Aber auch wenn die Wirbelsäule "krankhafte" Veränderungen aufweist, kann man beschwerdefrei leben.

Rückenschmerzen sind keine Krankheit - Rückenschmerzen sind Störungen im Zusammenspiel der Muskeln, Sehnen, Gelenke, Wirbelknochen und Bandscheiben. 
In den seltensten Fällen sind schwerwiegende Erkrankungen die Ursache, Auslöser können körperliche Belastungen, Verschleißveränderungen, aber auch seelische Anspannung sein. Nicht selten kommt es ohne erkennbaren Grund zu einer Rückenschmerzattacken. Häufig kommt es zu Verspannungen und Schmerzen, da die Rücken- und Bauchmuskeln zu schwach ausgebildet sind. Bewegungsmangel ist eine der wichtigsten Ursache der Rückenschmerzen. Die meisten Patienten sitzen den ganzen Tag am Schreibtisch und bewegen sich nach der Arbeit viel zu wenig

Muskeln, die nicht zum Einsatz kommen, werden dünn und schwach, Gelenke "rosten ein", die Knochen verlieren an Substanz. Manche Patienten leiden bereits mit dreißig Jahren unter immer wiederkehrenden Rückenproblemen oder Schmerzen in den Gelenken, andere sind mit siebzig noch fit und beweglich.

Der Alterungsprozess mit seinen Abnutzungserscheinungen verläuft unterschiedlich. Für ein maßvolles und individuell abgestimmtes Bewegungsprogramm ist es nie zu spät. Wenn Sie sich steif und unbeweglich fühlen oder bestimmte Bewegungen Ihnen Schmerzen bereiten, lassen Sie sich von unseren Ärzten beraten, welche Aktivitäten für Sie infrage kommen.

Bewegung und Sport ist das beste Rezept gegen Rückenbeschwerden. Ein "starker Rücken" mit kräftigen Muskeln kann ungewohnte Belastungen besser verkraften als ein untrainierter. Eine gut ausgebildete Rumpfmuskulatur sorgt für Stabilität und unterstützt die Beweglichkeit des Rückens. Je kräftiger die Rücken- und Bauchmuskeln sind, desto wirkungsvoller können sie die Wirbelsäule mit ihren Knochen, Bändern und Sehnen vor Überbelastung und Verschleiß schützen.

Jeder Patient kann mit regelmäßigem, zielgerichtetem körperlichen Training Rückenschmerzen aktiv vorbeugen.

Fast jeder Mensch verspürt ab und zu ein Ziehen im Kreuz oder einen verspannten Schulter-Nackenbereich.

Ist der Rücken wirklich "krank", wenn er schmerzt?
Was ist ein "gesunder" Rücken? 
Was kann man tun, um Rückenbeschwerden vorzubeugen?

Es ist falsch zu glauben, dass der Rücken gesund ist, solange man ihn nicht spürt. Auch ein anatomisch gesunder Rücken kann schmerzen. Aber auch wenn die Wirbelsäule "krankhafte" Veränderungen aufweist, kann man beschwerdefrei leben.

Rückenschmerzen sind keine Krankheit - Rückenschmerzen sind Störungen im Zusammenspiel der Muskeln, Sehnen, Gelenke, Wirbelknochen und Bandscheiben. 
In den seltensten Fällen sind schwerwiegende Erkrankungen die Ursache, Auslöser können körperliche Belastungen, Verschleißveränderungen, aber auch seelische Anspannung sein. Nicht selten kommt es ohne erkennbaren Grund zu einer Rückenschmerzattacken. Häufig kommt es zu Verspannungen und Schmerzen, da die Rücken- und Bauchmuskeln zu schwach ausgebildet sind. Bewegungsmangel ist eine der wichtigsten Ursache der Rückenschmerzen. Die meisten Patienten sitzen den ganzen Tag am Schreibtisch und bewegen sich nach der Arbeit viel zu wenig

Muskeln, die nicht zum Einsatz kommen, werden dünn und schwach, Gelenke "rosten ein", die Knochen verlieren an Substanz. Manche Patienten leiden bereits mit dreißig Jahren unter immer wiederkehrenden Rückenproblemen oder Schmerzen in den Gelenken, andere sind mit siebzig noch fit und beweglich.

Der Alterungsprozess mit seinen Abnutzungserscheinungen verläuft unterschiedlich. Für ein maßvolles und individuell abgestimmtes Bewegungsprogramm ist es nie zu spät. Wenn Sie sich steif und unbeweglich fühlen oder bestimmte Bewegungen Ihnen Schmerzen bereiten, lassen Sie sich von unseren Ärzten beraten, welche Aktivitäten für Sie infrage kommen.

Bewegung und Sport ist das beste Rezept gegen Rückenbeschwerden. Ein "starker Rücken" mit kräftigen Muskeln kann ungewohnte Belastungen besser verkraften als ein untrainierter. Eine gut ausgebildete Rumpfmuskulatur sorgt für Stabilität und unterstützt die Beweglichkeit des Rückens. Je kräftiger die Rücken- und Bauchmuskeln sind, desto wirkungsvoller können sie die Wirbelsäule mit ihren Knochen, Bändern und Sehnen vor Überbelastung und Verschleiß schützen.

Jeder Patient kann mit regelmäßigem, zielgerichtetem körperlichen Training Rückenschmerzen aktiv vorbeugen.

Gesunde Bandscheiben durch Bewegung 

Auch die Bandscheiben, die als Puffer zwischen den Wirbelkörpern sitzen, sind auf Bewegung angewiesen. Die flachen Scheiben aus elastischen Fasern und einem Kern aus gallartartiger Flüssigkeit dienen als Stoßdämpfer und sorgen zusammen mit den Wirbelgelenken für deren Beweglichkeit. Bandscheiben werden nicht wie andere Körpergewebe über Blutgefäße versorgt, sondern auschließlich durch Flüssigkeitsaustausch aus der Umgebung. Unter Belastung wird verbrauchte Flüßigkeit aus dem Gallertkern herausgepresst, in Ruhe frische nährstoffreiche Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe aufgenommen. Der Wechsel von Be- und Entlastung "ernährt" also die Bandscheiben, dies wird vor allem durch körperliche Aktivität angeregt. Einseitige Belastung, wie langes Sitzen, führt zu einer Verschlechterung des Nährstoffaustausches in den Bandscheiben und beschleunigt den Verschleiß von Bandscheiben.

Aus Angst, Sport könne die Beschwerden verstärken, wird Bewegung vermieden und es werden viel zu häufig Medikamente eingenommen. Patienten, die häufig unter Rückenschmerzen leiden, haben sich aus Angst vor erneuten Rückenschmerzen oft jahrelang zu wenig bewegt. Ein großer Irrtum, denn Bewegungsmangel verstärkt die Schmerzen.

Hier ein paar einfache Tipps für mehr Bewegung im Alltag: 

Benutzen Sie keine Aufzüge und Rolltreppen, steigen Sie dafür Treppen. Gehen Sie in der Mittagspause spazieren, legen Sie möglichst viele Ihrer täglichen Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Unterbrechen Sie kurz die Arbeitsroutine, stehen Sie zwischendurch auf und gehen Sie ein paar Schritte.

Mit diesen ersten Schritten tun Sie Ihrem Rücken schon viel Gutes. Wenn Ihnen mehr Bewegung allmählich zur Gewohnheit wird, werden Sie merken, dass es Ihnen leichter fällt, regelmäßig Sport zu treiben. Moderater Sport kräftigt den gesamten Organismus, hält ihn beweglich und verbeßert den Stoffwechsel. Regelmäßige Bewegung hilft auch, Übergewicht abzubauen, hebt die Stimmung und kann Schmerzen lindern.

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